Dienstag, 24. Januar 2017

alles verknotet, oder was?


Ich habe etwas ausprobiert und bin ganz begeistert!

Ein Knotenkissen (ehrlich gesagt inzwischen drei) ist bei uns eingezogen!



Das ganze ist ein Knotenkissen mit einem Knoten namens Affenfaust - monkey fist!

Aktuell sieht man diese Kissen häufig, gerade auch auf Berichten zur internationalen Möbelmesse in Köln habe ich die auch wieder zuhauf gesehen.

Die Anleitung findet sich wie so oft dazu auch im Netz und ich bin fündig geworden über die DIY-Seite vom SWR3. Nachmittags so gar nicht zu meiner Fernsehzeit kommt "Kaffee oder Tee" und manchmal gibt es da ganz nette Anregungen, tw. auch von bekannten Bloggerkollegen!

Und das coole an dem Kissen - es gibt ein Video vom SWR direkt auf Youtube dazu (hier)...  und passen dazu auch noch eine Anleitung im Netz (hier)

Es ist nicht ganz easy, aber mit etwas Geduld kann man es gut herstellen:

Ihr braucht:
- 4,5m - 6 m Schlauch aus dehnbarem Material => hierzu habe ich mir bei meinem Probekissen 20 cm breite Streifen aus einem Jersey geschnitten, an den kurzen Seiten zuerst und dann an der laaaaange Seite zusammengenäht
- wenden (etwas fummelig)
- füllen (mega fummelig)

und dann knoten.


Das Kissen hier ist das Versuchskissen -> leider war der Jersey minderwertig und hat gleich beim füllen schon unschöne kleine Löcher an den Nähten bekommen - trotz Overlock und neuer Jersey-Nadeln. Macht aber nichts - war eh ein Versuchkissen. Denn das Stopfen muss man schon etwas üben, damit das Kissen keine "Cellulite" bekommt. Gell, liebe Freundin ;-)? (kleiner Insider!)

Der Trick beim Stopfen ist im Video ganz gut erklärt: man hilft sich mit Hilfe eines Rohres: das kann ein Plastikleerrohr aus dem Baumarkt sein oder eine Papprolle aus Verpackungsüberbleibseln. Ich habe mir aus Malerkarton einfach eine passende Rolle selber gerollt und zusammengeklebt.
Dann kommt der "hässliche" Teil: das Stopfen! Mit Rohr und Besenstil schon zu bewältigen, aber kein Spaßfaktor! Definitiv nicht. Jedes mal hat mir sowas von der Rücken weh getan. uff, das mach ich nicht oft!
Und ich sags Euch: Füllmaterial verbraucht man ordentlicht!

Wenn dann alles gefüllt ist, werden die Enden von Hand verschlossen - nicht beide Enden zusammengenäht, sondern einzeln verschlossen.
Dann hat man einen langen gefüllten Schlauch und geht an das Knoten.
Es gibt viele verschiedenen Möglichkeiten, aber am populärsten ist wohl dieser Affenknoten.
Auch da ist die Anleitung gut, und wenn man sich vertut, kann man es ja einfach wieder aufmachen und von vorne anfangen, bis es passt.

Bei den grauen Kissen habe ich für beide zusammen nur ein 6 m Stück Schlauch gebraucht, aber er war nur aus 15 cm breiten Stoffstreifen erstellt. Daher etwas kleiner, aber so gefällt es mir auch gut.
Der Stoff dazu ist ein schöner Strick-Misch-Stoff und paßt perfekt und hält auch alles bestens aus - ohne Löcher oder Auflösungserscheinungen.

Aktuell ist mein Füllmaterial alle, aber ich habe noch ein paar Knotenideen im Kopf!
Ob mein Rücken das jedoch mitmacht?



Schön sind sie ja schon, sehr sogar!
Vielleich ja auch eine Anregung für Euch?

Kreative Grüße
mini-wölkchen

verlinkt: Creadienstag, HoT

Kommentare:

Frau Kichererbse hat gesagt…

Eine gigantoTOLLE Idee. Liebe GRüße von Marion

Traveller hat gesagt…

ich finde die Knotenkissen auch cool
hab's im ARD-Buffet gesehen und gedacht: klasse Idee, aber so eine mega-lange Wurst zu füllen, nee, das wäre mir zu lästig
also Respekt für deine Arbeit

lieben Gruß
Uta

Katherina {stitchydoo} hat gesagt…

Die sehen ja mal klasse aus und machen optisch richtig was her. Der Füllprozess klingt jetzt nicht so verlockend ;-) aber was muss, das muss wohl...

Liebe Grüße
Katherina

Unser kleiner Mikrokosmos hat gesagt…

Das sieht super aus. Wahnsinn. Was für eine Mörderarbeit. Das ist jetzt so gar nichts für mich Ungedulige. Aber gefallen tun sie mir richtig gut, deine Knotenkissen....
Liebe Grüße
Silke